Schon seit Jahren bereitet sich FC Bayern München auf seine Auswärtsspiele gegen Arminia Bielefeld in der Klosterpforte vor. Traditionell erfolgt die Anreise am Vortag und die Profis, Trainer und Betreuer beziehen die exklusiven Quartiere im Sporthotel 11, das extra für die Profifußballer gebaut wurde und keine Wünsche für Top-Mannschaften offen lässt.
Kein Wunder, denn fast alle Bundesliga-Mannschaften sind in der Klosterpforte zu Hause, wenn es um die Spiele gegen Arminia Bielefeld geht. Aber auch als Trainingslager wird es von nationalen und internationalen Spitzenmannschaften genutzt. Wie zuletzt der 1. FC Köln, der kurzfristig eine extra Trainingseinheit in Marienfeld absolvierte, um noch einmal seine Kräfte gegen Hannover 96 zu bündeln.
Daher kennt der Hotelier Reinhold Frie die Ansprüche der Spitzenmannschaften genau und kann den Fußballprofis ideale Bedingungen anbieten. Neben zwei erstklassigen Naturrasenplätzen und einem hochmodernen Kunstrasenplatz stehen zusätzlich ein Vitalcenter und ein eigenständiges Gesundheitsforum zur Verfügung. Ein professionelles Team mit Physiotherapeuten bietet zudem individuelle Betreuung und sorgt für eine mediterrane Wohlfühlatmosphäre.
Das weiß auch der FC Bayern München zu schätzen. Nach einem schwierigen Saisonverlauf konnte die Mannschaft in Bielefeld punkten und sich nach dem Rückschlag in der Champions League und der Niederlage in Wolfsburg wieder etwas stabilisieren. Luca Toni erlöste nach 64 Minuten die komplette Bank des FC Bayern München, als er mit seinem Kopfball Arminia Bielefeld mitten ins Herz traf. Spielerisch war es keine Glanzleistung, aber es hat gereicht.
Reinhold Frie kann diesen Sieg wie eine Bestellung für das nächste Jahr verbuchen. Fehlt nur noch der Klassenerhalt von Arminia Bielefeld.
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